Veranstaltungsprogramm Mai 2012
Das Veranstaltungsprogramm als PDF-Datei
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Reihe: Universität in der Stadt
Die unschönen Seiten der Schönheit
Do, 3. Mai, 19 Uhr/ 4 Euro (für Studierende frei)
Die physische Attraktivität eines Menschen ist ein wichtiger Prädiktor seines sozialen Erfolges. Prof. Dr. Ulrich Rosar, Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität, stellt empirische Studien vor und gibt einen Einblick in die Attraktivitätsforschung.
Veranstalter: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Heinrich-Heine-Institut, Evangelische Stadtakademie, VHS Düsseldorf
Text&Ton
Heine, Paris und die Musik
Sa, 5. Mai, und So, 6. Mai, jeweils 11 Uhr/ 19,50 Euro (erm. 16,50 Euro)
„... so entschloß ich mich, nach Paris zu reisen und im Vaterland des Champagners und der Marseillaise jenen zu trinken und diese letztere...singen zu hören.“ (Heine, Geständnisse)
1831 siedelte Heinrich Heine nach Paris über und beobachtete dort als Schriftsteller aktiv das politische und kulturelle Leben. Er berichtete über Oper, Theater, Konzert und über die großen Klaviervirtuosen, die in Paris Furore machten. Zum Frühstücksbuffet werden mit Klaviermusik von Franz Liszt, Frédéric Chopin und Gioacchino Rossini musikalische Genüsse kredenzt und Sie hören Heines scharfsinnige Beobachtungen zur Pariser Musikszene.
Moderation und Rezitation: Dr. Karin Füllner und Dr. Ursula Roth
Am Flügel: Helmut Götzinger
Nur mit Anmeldung: Tel. 0211-8995571, Email heine-gesellschaft@t-online.de
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Heinrich-Heine-Gesellschaft
Sonderausstellung
Phantastische Geschichten
Schwarze Romantik in Deutschland und Frankreich
Für die junge Generation der französischen Romantiker um 1830 war Deutschland eine Quelle für das Düstere und Schauerliche. Eine besondere Rolle spielten dabei Goethe mit seinem „Faust“, den die Franzosen als romantisches Schauerstück lasen; E.T.A. Hoffmann, der die französische Tradition der „Phantastischen Geschichten“ überhaupt erst begründete; und schließlich Heinrich Heine mit seinen Bildern schöner, herzloser Frauen und den Berichten aus der Welt des deutschen Aberglaubens. Manches von dem, was die Franzosen von ihren Nachbarn übernahmen, kam im Verlauf des späteren 19. Jahrhunderts in veränderter Form aus Frankreich wieder zurück nach Deutschland.
In seiner Serie von deutsch-französischen Ausstellungen widmet sich das Heine-Institut zusammen mit dem Balzac-Haus diesem spannenden Abschnitt der gemeinsamen kulturellen Geschichte. Zu sehen sind Handschriften, kostbare Bücher, zeitgenössische Graphiken und Bilder. Leihgaben stammen aus Pariser Museen und verschiedenen deutschen Sammlungen.
Aussstellungsdauer: 13. Mai bis 15. Juli 2012
Ausstellungseröffnung
So, 13. Mai, 11 Uhr/ Eintritt frei
Zur Ausstellungseröffnung mit Lesung, Vortrag und Musik, einem kleinen Empfang und anschließender Führung laden wie Sie herzlich ein.
Begrüßung: Dr. Sabine Brenner-Wilczek
Einführung: Prof. Dr. Bernd Kortländer
Führung durch die Ausstellung
Mi, 23. Mai, 18 Uhr/ 5 Euro (erm. 3 Euro)
Mit Prof. Dr. Bernd Kortländer
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut. In Zusammenarbeit mit der Maison de Balzac, Paris
Internationaler Museumstag
„Welt im Wandel – Museen im Wandel“
So, 20. Mai, 11 bis 16 Uhr/ 3 Euro (Familienkarte 5 Euro)
Anlässlich des Internationalen Museumstags 2012 präsentiert das Heinrich-Heine-Institut ein Familienprogramm, welches das diesjährige Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“ vielgestaltig aufgreift. In den Sparten Musik, Wort, Museales und Aktion bieten wir Ihnen vielfältige Angebote und laden Sie herzlich ein, an einem Konzert, an Vorträgen, Gesprächen und Lesungen, aber auch an Führungen durch die Ausstellungen sowie an einem Workshop teilzunehmen. Zudem gibt es ein buntes Kinderprogramm, das den Museumstag im Heinrich-Heine-Institut generationsübergreifend attraktiv macht.
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Heinrich-Heine-Gesellschaft
Reihe: Heine heute
Michael Kleeberg liest
„Das amerikanische Hospital“
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr/ 6 Euro (erm. 4 Euro)
Im amerikanischen Hospital in Paris lernen sich Hélène und David im Herbst 1991 kennen. Die dreißigjährige Pariserin beginnt dort eine Behandlung, um ihre Unfruchtbarkeit zu überwinden, der amerikanische Offizier muss sich, mit einem Kriegstrauma aus dem Nato-Feldzug gegen den Irak zurückgekehrt, einer Therapie unterziehen. Das Sprechen über Dichtung hilft ihrem zögerlichen Kennenlernen, ihrem Umgang mit seelischen und körperlichen Schmerzen. „Das amerikanische Hospital“ ist eine melancholische Liebeserklärung an das Paris des ausgehenden 20. Jahrhunderts, ein intimer Roman, der ins Innerste seiner Figuren blicken lässt und dabei zugleich das Private mit der großen Politik verbindet.
Michael Kleeberg, geboren 1959, lebt heute als freier Schriftsteller und Übersetzer aus dem Französischen und Englischen in Berlin und wurde für sein literarisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Moderation: Dr. Karin Füllner
Veranstalter: Heinrich-Heine-Institut und Heinrich-Heine-Gesellschaft
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Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, im
Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf, Bilker Str. 12-14, statt.
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